Geschichte des FC Solothurn

1901 bis 1925 Sommer 1901: Gründung
  3. April 1902: Gründerversammlung, erste Statuten, erster Vorstand.
  25. Oktober 1903: Erstes Offizielles Meisterschaftsspiel in Biel (1:0-Sieg!).
  11. März 1906: Fusion mit F.C. Young Boys Solothurn zum F.C. Solothurn.
  Sommer 1913: Zusammenschluss mit dem Konkurrenten F.C. Nordstern.
  Viele verschiedene Spielplätze in Solothurn und Zuchwil.
1925 bis 1931 Der F.C. Solothurn spielt in der Serie A, der höchsten Schweizer Spielklasse der damaligen Zeit. Spielplatz seit 1920: «Steinbrugg» an der Aare.
  15. November 1927: Erstmals erscheint ein monatliches Cluborgan.
1931 9. August 1931: Einweihung des eigenen Stadions auf den im Jahr zuvor erworbenen 30'000 qm Land im Brühl.
  Das neue Spielklassensystem mit Nationalliga und 1. bis 4. Liga wird eingeführt. Der FCS wird nach der Serie A in die zweithöchste, die 1. Liga eingeteilt.
1931 bis 1944 13 Jahre in der 1. Liga. 1943/44 auf dem 4. Schlussrang. Deshalb:
1944/45 1 Jahr in der neu geschaffenen Nationalliga B.
1945 bis 1952 7 Jahre in der 1. Liga. 1951/52: Aufstieg mit Trainer Hans Rüeggsegger.
1952 bis 1959 7 Jahre in der Nationalliga B.
1959 bis 1963 4 Jahre in der 1. Liga. 1962/63: Aufstieg mit Trainer Willi Sommer
1963 bis 1969 5 Jahre in der Nationalliga B.
1969 bis 1987 18 Jahre in der 1. Liga. Dazwischen:
1973 Der FC Solothurn verkauft das Stadion mit 5 Fussballfeldern in der 11-stöckigen Wohnzone zu einem Bruchteil des Wertes an die Einwohnergemeinde Solothurn. Diese verpflichtet sich dafür, den Unterhalt zu bestreiten und dem FCS das Vorrecht in der Benutzung zu gewähren. Einige Jahre später wird hier auf der Fläche von 2 Fussballfeldern das neue Schulhaus Brühl gebaut.
1974 In den Aufstiegsspielen zur NLB mit Trainer Jürg Hoppler knapp gescheitert.
1976 - 1979 Trainer ist Hansruedi Hasler (1995 - 2009 Technischer Direktor des Schweizerischen Fussballverbands)
1983/84 Hanspeter Latour wird auf die Rückrunde Trainer und schafft mit dem FCS den Ligaerhalt.
1986 Gründung des Sponsorenclubs «Freunde des FC Solothurn», um den FC Solothurn besser mit der Wirtschaft in der Region zu verbinden.
1987/88 1 Jahr in der Nationalliga B
1988 bis 1994 6 Jahre in der 1. Liga. Dazwischen:
1988 Hanspeter Latour wird hauptamtlicher Trainer der 1. Mannschaft. Die «Freunde des FC Solothurn» ermöglichen, das Konzept «Fussballförderung in der Region Solothurn» zu starten, um gezielt Junioren im Hinblick auf eine Integration in die 1. Mannschaft zu fördern. Für dieses Modell der Nachwuchsförderung wird der FCS 1989 - 1992 vom Schweizerischen Landesverband für Sport (SLS) drei Mal mit Preisen für herausragende Arbeit an der Basis des Schweizer Sports ausgezeichnet.
1991 Der FC Solothum absolviert am 13. Oktober sein 1'000. Meisterschaftsspiel in der 1. Liga (1:1 in Colombier).
1993 Einweihung des Tribünen-Anbaus im Stadion am 26. März. Der FCS gewinnt die gesamtschweizerische Wertung für Fairness + Fairbest der 1. Liga.
1994 bis 2001 7 Jahre in der Nationalliga B. Dazwischen:
1994/95 Nach vier Anläufen hintereinander (Aufstiegsspiele 90/91 - 93/94) schafft der FC Solothurn erneut den Aufstieg in die Nationalliga B und spielt die zweite Saisonhälfte sogar in der Aufstiegsrunde zur Nationalliga A.
1995/96 Knappe Rettung vor dem Abstieg aus der NLB erst im letzten Spiel. Trennung von Trainer Hanspeter Latour nach 13 Jahren.
1996/97 Martin Weber wird Trainer. Erneute Qualifikation für die Aufstiegsrunde zur Nationalliga A. Der FC Solothum erreicht den 6. Rang mit 14 Punkten, 11 davon erzielt gegen NLA-Clubs!
1997 Nach 50 Jahren Mitgliedschaft, davon 8 Jahre als Präsident, tritt André Miserez zurück und wird Ehrenpräsident. Beat Schürch ersetzt ihn an der Spitze einer neuen Geschäftsleitung.
  Der FCS ist erster NLB-Club im Internet.
1997/98 Bisher erfolgreichste Saison des FCS! Wieder Qualifikation für die Aufstiegsrunde zur Nationalliga A. Mit 21 Punkten erst im allerletzten Spiel gegen Basel gescheitert. 38'500 Zuschauer kommen am 24. Mai 1998 ins alte «Joggeli» nach Basel und ca. 300'000 verfolgen die Direktübertragung am Fernsehen DRS! Zuschauerschnitt in der Aufstiegsrunde: 4‘100, über die ganze Saison: 2‘711, Steigerung gegen letzte Saison + 67%. Stadionrekord mit 6‘750 Fans am 1.3.98 gegen den FC Basel. Steigerung des Zuschauerschnitts an Auswärtsspielen + 99%.
1998 bis 2001 Schwierige Zeiten für den FCS. Dreimal in der Abstiegsrunde NLB. Dreimal vorzeitiger Trainerwechsel. Dafür 1999 und 2000 zweimal Gewinn der Fairplay Trophy der NLB. Erfolgreicher Abbau der Schulden aus der Saison 1995/96. 2001 Abstieg in die 1. Liga im Jahr des Jubiläums «100 Jahre FC Solothurn».
2001 bis 2011 10 Jahre 1. Liga. Dazwischen:
  3.12.2001: Robert Beer wird neuer Präsident.
2001/02 im Entscheidungsspiel um den 2. Platz gegen YF Juventus an der Teilnahme bei den Aufstiegsspielen gescheitert.
  Seit 2003/04 konsequente Durchführung des Nachwuchskonzepts: 2/3 der Spieler der 1. Mannschaft stammen aus den eigenen U-Mannschaften, d.h. aus der Region. Das Durchschnittsalter beträgt etwa 22,5 Jahre.
2004/05 Aufstiegsspiele unter Trainer Roland Hasler nur knapp verpasst (Rang 4).
2006/07 In der 54. 1. Ligasaison erreicht der FCS die Aufstiegsspiele zur Challenge League mit 62 Punkten aus 30 Spielen. Das Team scheidet aber nach einem 2:1 - Sieg auswärts und einer 0:3 - Niederlage zu Hause gegen den nachmaligen Aufsteiger Gossau SG in der Qualifikationsrunde aus.
2007 - 2010 Mit den Rängen 6, 9 und 11 in der 1. Liga werden die Erwartungen an die 1. Mannschaft nicht erfüllt. Aber: 7 regionale Spieler, die beim FCS ausgebildet wurden sind in den Kadern der Schweizer Nationalmannschaften, von der U-15 bis zum A-Team (Gökhan Inler). Weitere spielen in verschiedenen Super League Clubs.
  26.10.2009: Rücktritt von Präsident Robert Beer. Ehrenpräsident André Miserez übernimmt den Vorsitz der Geschäftsleitung ad interim.
  Seit 2009/10 fördert der FCS bei den Junioren vermehrt auch wieder den Breitenfussball mit neuen regionalen Mannschaften. Er hat über 200 Junioren.
  21. Oktober 2010: Stefan Aegerter wird von der Generalversammlung einstimmig zum neuen, 37. Präsidenten des FCS gewählt.
2011/12 war die 59. Saison in der 1. Liga. 7. Schlussrang, und somit Verbleib in der neu geschaffenen «1. Liga classic».
2012/13 Wenig erfolgreiche Saison der 1. Mannschaft. Abstieg im zweitletzten Spiel abgewendet. 10. Schlussrang. Aber: alle Juniorenteams (ausser U-16) auf den ersten 2 Tabellenplätzen!
  April 2013: Nach einer Spaltung in der Geschäftsleitung treten Präsident Aegerter und weitere GL-Mitglieder zurück. 3 neue Leute aus dem Trainer-Staff übernehmen mit den 2 verbleibenden die Leitung. Das Präsidialamt bleibt vakant.
  Nach 13 Jahren verlässt auch Trainer und GL-Mitglied Roland Hasler auf Ende Saison den Verein und wechselt in die 2. Liga inter zum FC Langenthal.
2013/14 Der neue Chefcoach heisst Patrik Grolimund. Nach 2 Jahren als Trainer der U-15 führt er eine ganz junge Mannschaft aus dem eigenen Nachwuchs in die neue Saison. Das Durchschnittsalter des Kaders beträgt 19.8 Jahre. 16 von 22 Spielern wurden hauptsächlich bei den FCS-Junioren ausgebildet.
Es ist die 61. Saison in der 1. Liga.
   

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