Das rote Band: v.l.: Franco Costanzo, André Miserez, Astrid Peissard, Pascal Werro, Robert Beer
Die "FCS-Legenden". Hinten v.l.: Stefan Knutti, Michel Maiano, Pascal Thurnheer, Reto Portmann, Edward Abayate, David Loosli, Felix Mordeku, Robert Du Buisson. - vorne v.l.: Alain sonnleitner, René Fluri, Markus Röthlisberger, Andreas Bürgisser, Daniel Dysli, Daniel Lanz.
Die "FC Aar(g)au Legenden", hinten v.l.: Raphael Galliker (Organisator, OK-Präsident Art on Green), Hansruedi Schär, Urs Birrer, Jean-Pierre Maradan, Lars Lunde, Thomas "Wuschi" Wullschleger, Patrick Abatangelo, Peter Steinacher (Coach), Heinz Sieber (Assistent). Vorne, v.l.: David Bader, Stefan Wolf, Walter "Tschigu" Müller, Marcel "Mäse" Heldmann, Adrian Egger, Roland Schönenberger.
Das Schiri Trio, v.l.: Michael-Jeffry Weber, Dieter Schoch, Ivo Ravlija
Robert Beer im Gespräch mit FC Basel-Trainer Thorsten Fink
Der Gewinner im shixoo / Garage Central Telefonwettbewerb: Adrian Bader (l) erhält Blumen und den Schlüssel zum Peugeot 107 von Raphael Biberstein

Das Einweihungsfest des Kunstrasens "Art On Green"

Bei unfreundlichen Wetterverhältnissen aber guter Stimmung wurde gestern Freitag, 4. September 2009 der neue Kunstrasen mit dem Fest "Art On Green" eingeweiht. Nachdem Astrid Peissard, Leiterin des Hochbauamts der Stadt Solothurn, zusammen mit den Initiatoren und Promotoren vom FC Solothurn, Ehrenpräsident André Miserez und Präsident Robert Beer, sowie den Torhütern des FC Basel und des FC Biel, Franco Costanzo und Pascal Werro, das rote Band durchschnitten hatte, erfolgte das Anspiel zu "Eröffnungsmatch" auf dem Kunstrasenplatz. Die Goalies kickten zwei Spielbälle über das Stadiondachauf auf den Hauptplatz, wo das Spiel mir Schiedsrichterball wieder aufgenommen wurde. Der grosse FCB (Basel) schlug dabei den kleinen FCB (Biel) trotz einiger Länderspiel- und Verletzungsabsenzen klar mit 3:1.

Zuvor hatten die "Legenden des FC Solothurn", das Team der glorreichen Saison 1997/98, die "Legenden des FC Aarau" mit 8:1 deutlich geschlagen.

Ab 21:00 sorgten im Festzelt die Bands "Hot Stuff Company", Morgenstern" und "Oltre" für gute Unterhaltung und Aufwärmung am immer kälter werdenden Abend.

Gewinner eines brandneuen Peugeot 107 für 2 Jahre im Telefonwettbewerb von shixoo und der Garage Central in Zuchwil ist Adrian Bader aus Bellach.

Art On Green - Kunstrasen-Einweihungsfest


Morgenstern


Zwei FCBs und ein Hauch Bayern München

An diesem Freitag steigt im Stadion des FC Solothurn die offizielle Kunstraseneröffnung. Bei «Art on Green» werden den zahlreich erwarteten Zuschauern sportliche Leckerbissen geboten. Der FC Basel im Hauptspiel und Ex-Bayern München-Star Lars Lunde im Vorspiel sind die Highlights.

«Art on Green», die Kunst auf dem Rasen, soll zu einem beliebten Label werden. Seit ein paar Monaten verfügen die Fussballvereine Solothurns über einen Kunstrasen, der im Stadion FC Solothurn angesiedelt ist. Am 4. September wird dieser feierlich und sportlich eröffnet. Im Vorspiel (zweimal 30 Minuten Spielzeit) um 17 Uhr treffen die Legenden des FC Solothurn auf ein Auswahlteam aus den Regionen Nordwestschweiz, Aargau und Innerschweiz. Die Solothurner Cracks, die vor elf Jahren in Basel an die NLA-Türe klopften und dabei knapp scheiterten, werden angeführt von Robert Du Buisson und David Loosli. Das von OK-Präsident Raphael Galliker (Geschäftsführer FC Solothurn) und Peter Steinacher (Trainer Veteranen FC Suhr/FC Aarau) zusammengestellte Auswahlteam besticht gleich durch mehrere ehemalige Bundesliga- und Schweizer Nationalspieler. Nebst Urs Birrer, Stefan Wolf, Marcel Heldmann, Roland Schönenberger, David Bader, Ruedi Schär und Jean-Pierre Maradan ist sicherlich der Ex-Bayern München-Star Lars Lunde der Anziehungspunkt. Um 19 Uhr tritt der Super League-Klub FC Basel gegen den in der Challenge League für Furore sorgenden FC Biel an.

Zusage 1. FC Nürnberg

Ernst Schwab, Willy Pilloud und Raphael Galliker, die Organisatoren von «Art on Green», gingen beim Start im Mai eigentlich davon aus, dass der FC Basel Fixstarter ist. Nach der Entlassung von Trainer Christian Gross herrschte beim FCB aber Funkstille und es brauchte viele Verhandlungstage bis der FC Basel anfangs August seine Teilnahme bestätigte. Zuvor hatten zwischenzeitlich YB, der FC Zürich und der FC Luzern eine Zusage gemacht, diese wegen anderer vertraglicher Verpflichtungen aber wieder zurückgezogen. In Solothurn ebenfalls auftreten wollte der Racing Club de Strassburg, woraus nach der Entmachtung von Trainer Gilbert Gress jedoch nichts wurde. Kontaktiert wurden überdies fast alle Klubs der 1. Deutschen Bundesliga. Jubel bei Galliker und Co. am 11. August: Der 1. FC Nürnberg sagte zu. «Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass wir das Freundschaftsspiel gegen den FC Basel absagen müssen», lautete die umso deprimierendere Nachricht aus Nürnberg einen Tag später. Boban Pribanovic, Teammanager der 1. FC Nürnberg, präzisierte: «Hauptgründe hierfür sind, dass die Sicherheitsvorkehrungen im Stadion in Solothurn nicht in dem Maße gegeben sind, dass wir problemlos ein Freundschaftsspiel gegen den FC Basel organisieren könnten und wir somit auch kein OK vom Deutschen Fußball-Bund erhalten hätten. Seit es vor einigen Jahren bei einem Turnier in Kriens zu Zwischenfällen unserer Fans mit solchen des FC Basel kam, würde so ein Spiel die Gefahr mit sich bringen, dass es wieder zu Ausschreitungen kommt und da wäre als Standort ein Spiel zum Beispiel im Baseler Stadion viel besser gewesen, weil hier die Beschaffenheit des Stadions für so ein Spiel passend wäre.» Die Zeit eilte nun. Neuenburg/Xamax und der FC Sion wollten gegen den FC Basel spielen, doch dies passte nicht ins Konzept von Basel-Trainer Thorsten Fink: «Ich will nicht auch noch in der Nationalmannschaftspause gegen einen anderen Super League-Verein spielen.» So kam der Challenge League-Klub FC Biel als FC Basels Gegner in die Kränze.

Spezieller Kick-off

Erstmals in der Geschichte des Schweizer Fussballs wird dabei in beiden Spielen der Kick-off auf dem Kunstrasen gemacht, das Spiel danach aber auf normalem Rasen ausgetragen. Diese Variante alleine verspricht schon Spektakel. Die beiden Torhüter und ein Schiedsrichter-Assistent begeben sich auf dem Kunstrasen in die Mitte des Anspielkreises. Da versucht zuerst der Gästegoalie zweimal mit einem Abkick übers Stadiondach das Rasenspielfeld zu treffen. Gelingt im das, wird das Spiel am Aufprallort des Balles mit einem Schiedsrichterball von Dieter Schoch fortgesetzt. Falls nicht, ist der Gastgebergoalie an der Reihe. Die Matchuhr wird dabei vom ersten Abkick an gestartet.

Bieler Vorfreude

Beim FC Biel ist die Mannschaft der Star. «Wir verfügen über ein starkes, ausgeglichenes Team, ohne Cracks, das aus lauter Schweizer Spielern besteht», sagt Biels Sportchef Arturo Albanese. Als ehemalige Stars dürfen aber sicherlich Trainer Philippe Perret und sein Assistent Robert Lüthi bezeichnet werden. «Die beiden Ex-Neuenburger ergänzen sich dabei vorzüglich», sagt Albanese. Perret setze eher auf das welsche, spielerische Element, Lüthi dagegen auf die nüchternere deutschweizer Karte. Nun endlich einmal gegen den FC Basel spielen zu dürfen, sei ein frühes Saison-Highlight, sagt der Sportchef. «In den letzten drei Jahren haben wir uns vergeblich um ein solches Spiel bemüht.» Gerade die jungen Bieler Spieler würden der Partie freudig entgegenblicken, «denn sie träumen davon, selbst einmal in der Super League spielen zu können», so der 56-jährige Bieler. «Dass die Basler dabei ohne Nationalspieler antreten, macht den Kräftevergleich noch interessanter.»

Die Verletzungshexe

Gar nicht zu beneiden ist derzeit Basels Trainer Thorsten Fink. Nach der neuerlichen 1:2-Heimniederlage gegen Leader YB und dem damit verbundenen Absturz auf Rang 7 ist der Druck auf den Deutschen nicht kleiner geworden. «Nach so vielen englischen Wochen fahren wir das Programm ein wenig herunter», so der 41-jährige Dortmunder, der mit seiner Familie seit einer Woche in der Region Basel sein neues Domizil bezogen hat. Fink bittet die Zuschauer um Verständnis, dass sein Team zur Zeit mit personellen Engpässen der gröberen Sorte zu kämpfen hat. Reto Zanni, François Marque, Cagdas Atan, Marko Perovic, Valentin Stocker und neu auch Marco Streller sind verletzt. Letzteres Duo konnte so auch nicht, zusammen mit Benjamin Huggel, ins Camp der Schweizer Nationalmannschaft einrücken. Vielleicht hat dies aber auch eine gute Seite, können die Fans in Solothurn doch auf seltene Autogramme von Streller und Co hoffen. Freuen dürfen sich die Zuschauer jedenfalls auf Franco Costanzo, Massimo Colomba, Carlitos, Antonio Da Silva, Federico Almerares, Marcos Augustin Gelabert und vielleicht auf den bald wieder genesenen Beg Ferati.

Solothurner in Basel

Basels Assistenztrainer Marco Walker legt bei den Spielern dann auch ein gutes Wort ein, dass sie nach dem Spiel etwas länger als gewöhnlich Autogrammwünsche erfüllen. «In Solothurn hatte ich eine schöne Kindheit und ich fühle mich dort zu Hause», so der 39-jährige Solothurner, der in Bellach aufgewachsen ist, mit 15 Jahren dann nach Zuchwil umzog. Seine Stationen als Spieler waren Bellach, Solothurn, Grenchen, Lugano, Basel, 1860 München, Tennis Borussia Berlin, St. Gallen, Aarau, und der 1. FSV Mainz 05, mit dem er in die 1. Bundesliga aufstieg. «Obwohl mein Vater in Solothurn und meine Mutter in Biberist wohnt, bin ich nicht mehr oft in dieser Gegend», so der Basler Assistenz- und Konditionstrainer, der im nächsten Sommer die Ausbildung zum Instruktor machen will. Walker hofft, dass auf dem Land draussen weiterhin solche Schlagerpartien möglich sein werden, «denn es ist wichtig, dass wir solche Matches zu den Fans in die Regionen hinaus bringen». Der sonst schon immense Aufwand für die Durchführung solcher Spiele abseits der grossen Stadien werde, aufgrund der verschärften Sicherheitsauflagen, aber noch grösser. Immer wieder gerne nach Solothurn reist Basels Kommunikationschef Josef Zindel: «Gut in Erinnerung sind dabei vor allem die Cup-Fights gegen den FC Solothurn, bei denen wir arg gefordert wurden, am Ende aber siegreich blieben.»

Rocknacht mit CD-Taufe

Im Anschluss an die beiden Partien steht auf dem Gelände innerhalb des Stadions FC Solothurn eine Rocknacht an. Für Stimmung sorgen die fünfköpfige Italo-Rockband OLTRE mit Bandleader Corrado Palermo (früheres Bandmitglied von Florian Ast), die von der HESO und vom Solothurner Märitfescht bekannte neunköpfige Partyband Hot Stuff Company und natürlich der Headliner Morgenstern. Die Mundart-Rocker um Frontmann Markus Brönnimann haben sich in den letzten Jahren auf heimischen Bühnen rar gemacht. Nicht etwa, weil ihnen die Lust oder die Zeit für Gigs fehlte, im Gegenteil: Die Band konzentrierte sich auf die Produktion ihrer zweiten CD «Schwarzi Sunne», welche in diesen Tagen auf den Markt kommt.

Ihrem Stil sind die vier Solothurner treu geblieben: Satter Gitarrenrock mit Ohrwurmrefrains, ob knüppelhart oder im Schongang mit Akustikgitarre, immer vorwärts und geradeaus. Die Mundarttexte mal mit Fantasie, mal mit etwas Ironie, aber immer mitten aus dem Leben. So unterschiedlich die vier Musiker - ein Weltklasse-Gitarrist und Gentleman, ein Kevin Costner-Typ mit Dreioktavenstimme, der Kumpel vom Bau an den Drums, präzise wie eine Schweizer Uhr und ein Rocker am Bass, welcher mit seiner Harley-Davidson an die Konzerte knattert -, so kompakt der Sound von Morgenstern.

«Schwarzi Sunne» ist ein Album, das den Rahmen der gängigen Mundartproduktionen sprengt. Bereits der Opener «Bumm, bumm, bumm» zeigt dem Publikum, wo‘s langgeht: viel Druck und Drive aber immer mit Melodie und Feeling. Und noch etwas sei an dieser Stelle verraten: Markus «Brö» Brönnimann ist einer der grössten Fans des FC Solothurn. rga

«Blick» vom 27.1.2009 über Lars Lunde

Der Kunstrasen ist in Betrieb!

Montag, 23. März 2009
Erster Trainingstag auf dem neuen Kunstrasen.

Vor dem Training
In der Abendsonne
Die Teams sind guter Dinge
Radi Schönbächler, Teambetreuer der 1. Mannschaft, prüft die neue Unterlage

18.3.2009 - Jetzt wird's noch grüner!

Nach den ca. 100 Tonnen Sand vom Montag und Dienstag werden vom portugiesischen Team heute ca. 120 Tonnen grünes Gummigranulat zwischen die "Grashalme" eingebracht.

Der Gabeslstapler mit dem Granulatsack steht bereit.
Der Streuer in voller Fahrt
Grün rieselt das Granulat...
...und hinterlässt deutliche Spuren.
Der Kunstrasen, das Team und die Tribüne von Südwest
Das Team von WALO

16.3.2009 - Es geht vorwärts!

In dieser Woche wird auf dem neuen Kunstrasen der Sand und das Granulat in den ausgelegten und gezeichneten «Gras»teppich eingefüllt. Ein paar Bilder vom Montag, 16.3.2009:

Ein Sandsack wird an den Gabelstapler angehängt...
...und weggehoben
Der Gabelstapler manövriert...
...und verlässt den Stadionparkplatz
Der Sandsack hängt bereit...
...wird aufgeschnitten...
...und der Sand fliesst raus.
Der Streuer ist gefüllt...
...und fährt auf den Rasenteppich.
Hier streut er...
...in zügig gefahrenen Geraden...
...und Kurven...
...die vielen Tonnen Sand zwischen die «Gräser».
Spuren im Rasen...
...werden eingebürstet.
Sehr bald kann hier bei fast jedem Wetter trainiert und gespielt werden!

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